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Rallye Deutschland 2008

August 31st, 2008 from Michél Riechert

With Rallye Deutschland you connecting the oldest city in Germany “Trier”, Roman Empire, vine valley, the river “Mosel”, the dangerous stone called “Hinkelsteine” on the military arena “Baumholder”, the fast special stages at the “Saarland”. The weather here in Germany plays a very big role, so the right tyre chooses is very important. This year was a good weather, dry stages and no rain. Many spectators came from Czech Republic, Belgium, France, Netherlands, Austrian, Swiss, Luxembourg, Finland and many countries more.

On the Shake Down, the Suzuki from P.G. Andersson has an electric problem. That should be not the last problem on the weekend for him. The other drivers try to be faster than world champion Sébastien Loeb. Duval and Sordo had done it very well.
With a time of 3:35.5 was Duval 0.6 second faster than Dani Sordo and 1,1 faster than six time winner of the rally, Loeb, following from Hirvonen and Henning Solberg.

The first day was a very big battle between three drivers, Loeb against Hirvonen and Sordo. Loeb has won every special stage on the Friday’s stages.
At the end of the rally day Loeb said: “It was a big battle today. I pushed very hard, the leading with 19,9 second is not so much. That is amazing, so I must push hard tomorrow again like today. This year is it not so easy, the Finnish driver, as Mikko and Jari had learned a lot, to drive better on tarmac.

The day was overshadowed by an fast accident from Gigi Galli. On the fives stage “Grafschaft Veldenz 2” he drove over a out taken stone in a 5-gear right corner. The car was full damaged and Galli has broken his left leg, no other problems, and the co-driver was okay. He was operated in the evening.

The Saturday was a very spectacularly day. There were many sliding sideways, Urmo Aava has lost his rear spoiler. Jari-Matti Latvala has braked to late on the stage 9, so that the touched a bale of straw and made a dramatic rollover and standing on the wheels. With the help of spectators he could drove onward.
Mikka Anttila, said at the end of the day: “By the incident on stage 9, we had damaged the right side and the rear diff – so we must change the transmission on the stage, to correct the problem. By that, we had lost very much time and where to late on the time control.”

The battle between Hirvonen, Loeb and Sordo has been ended on the last special stage, where Mikko had become a puncture 7 kilometres before the finish line of the stage, so he loosed very much time. “7 KM before the finish, we had become a puncture rear left, at the end of a left corner. Out of it we had a little turner. So we lost very much time of Sébastien and Sordo, of Duval too. We were only 3,9 second behind Francois. Tomorrow we will attack to Duval and try to become a place on the podium.” said Jarmo Lethinen to me.

On the last rally day, there where only 5 stage, 2 stages at the “Mosel valley”, with had been driven twice and the last one, at the city of Trier, around the arena of “Porta Nigra”. The fight between Duval and Hirvonen were gone in favour to Duval. Loeb won the rally the seven times in row and continuance the so called “King of Germany”. Next year is a brake here in Germany, but the next rally comes in 2 weeks, with the Rally New Zealand.

Report from:
Michél Riechert

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Live is Life 2008 !!!

August 19th, 2008 from Michél Riechert

War das ein Wochenende!

Da hat mich doch neulich ein Freund eingeladen um ein paar schöne Tage in Tschechien zu verbringen und um Ihm ein wenig bei seinem Vorhaben (Start bei der schwierigsten Tschechischen Rallye - der XXXV.Rally Bohemia 2008) zu unterstützen. Er versprach mir eine schöne Landschaft und viel Spaß und den sollten wir auch haben.
Mittwoch früh war Abfahrt in Barleben- Good bye Germany. Keine fünf Stunden später waren wir auch schon am Ziel. Bei schönstem Wetter präsentierte sich Mlada Boleslav die Skoda-Stadt.
Dann ging es endlich los. Wir holten unsere Unterlagen aus dem Rallye-Zentrum ab und begannen erstmal mit einem „leckerem Essen“ in unserem Hotel.
Na ja, ein bisschen mussten wir schon Arbeiten. Der „Aufschrieb“ (eine auf 10m genaue Straßenbeschreibung) macht sich ja nicht von Allein.
Bei 35 Grad Celsius Außentemperatur und schwüler Luft war es sehr angenehm die Klimaanlage unseres Autos zu nutzen. Nach zwei Tagen stundenlangen Abfahrens, etlichen Kilometern und einer traumhaften Landschaft sollte es am nächsten Tag endlich ernst werden, doch statt Sonne erwachte der Freitag mit kräftigen Regengüssen. Der geplante Shake-Down (ein letzter Test des Fahrzeuges auf einer kurzen Strecke) fiel aus.
Nervosität machte sich bei uns breit.
Pünktlich zum Start kam dann die Sonne hervor - neugierig beäugte Sie das Starterfeld.
Und was zu sehen war, war nicht von schlechten Eltern, z.B. Lancia Stratos, Fiat Abarth, Lancia Rally 037, Porsche 911, viele Skodas und Trabant’s und ein Tatra603 insgesamt 55 historische Rallyefahrzeuge aller Epochen. Und dann waren da noch die Audi’s. Zwei wunderschöne Audi Quattros, zum einen das „Michéle Mouton“ Auto von Roger Lötzner und zum anderen der „Stig Blomqvist“ Quattro von Mike Riechert.
Nachdem die Startrampe bewältigt war, verflog auch der erste Stress.
Mike trug „den Langen“ (wie Walter Röhrl diesen Quattro nannte) vorsichtig über die ersten beiden Wertungsprüfungen. Eingewöhnung an die Streckenverhältnisse, die durch den vorhergegangenen Regen nicht einfach zu bewältigen waren.
Ich hatte zu der Zeit das Vergnügen, das gesamte Starterfeld der Rallye zu begutachten und zu fotografieren. Im Autodrom von „Ceska Lipa“ war die Hölle los. Im klassischem „Battle-Style“ Mann gegen Mann, Maschine gegen Maschine wurde die dritte Wertungsprüfung abgenommen. Und beide Quattros überstanden auch diese Strapazen. Obwohl die Strecke sehr anspruchsvoll war hielten die meisten der Historischen Fahrzeuge und durften als Belohnung noch die Nachtprüfung in der Altstadt von Mlada Boleslav fahren. Und dass war der absolute Höhepunkt. Intensiver kann man so etwas nicht erleben. Das quietschen der Räder, das Brüllen der Motoren, das grelle Leuchten der Scheinwerfer und das Blitzen der vielen Fotografen - „Live is Life“
Wer da nicht Fan ist, der wird es!!!
Ich fühlte mich um 20 Jahre zurück versetzt.
Auch das Feeling im Nacht-Service (mittlerweile gegen 23.30 Uhr) war einmalig. Hunderte von Menschen bevölkerten den Service-Platz, der auf einem Flugplatz eingerichtet war. Stromaggregate tuckerten, Luftschrauber ratterten und Scheinwerfer erleuchteten die Landebahn. Wir hatten Glück - nur Tanken und ein kleiner Sichtcheck der lebenswichtigen Funktionen war alles was zu tun war. Zum Glück denn der berühmte „Bett-Zipfel“ rief. Alle waren müde, aber keiner konnte so richtig schlafen, hatten wir doch noch den ganzen Samstag vor uns.
Auch der zweite Tag verlief dann ohne Probleme - Respekt- dieser „alte Audi“ hatte doch nichts Besseres zu tun, als tadellos zu funktionieren. Trotz seiner 25 Jahre und einem eigenem Charakter, weit entfernt von der Perfektion heutiger Fahrzeuge, lief dieser Quattro wie eine „Wildsau“.

Die Zuschauer waren begeistert und jubelten wo sie nur konnten.
Endlich im Ziel angekommen fielen dann alle Lasten von uns. Das kleine Team um Mike Riechert hatte es geschafft. Heil im Ziel ohne Verluste an Mensch und Material.
Leute entschuldigt, aber das war nur „Geil“.
Die Heimreise war schon komisch - sollten wir doch all unsere Erlebnisse nur als Erinnerungen mit nach Haus nehmen. Ohne Fotos würde ich es kaum glauben:
“Ich war dabei“. Danke Familie Riechert!!!!

Text von Ralf Thiers

Written at 19:34 in: Rallye | Keine Kommentare »