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Kahle setzt sich durch

Juni 21st, 2010 from Michél Riechert

Bei der diesjährigen Thüringen Rallye, Rund um Pößneck, setzte sich der 6-fache Deutsche Meister, Matthias Kahle, in seinem alten Skoda Octavia WRC gegen Olaf Dobberkau in seinem Porsche 911 GT3 durch. Damit revanchierte er sich für den 2.Platz bei der Sachsen Rallye im Mai.

Die Rallye war der 2.Lauf zur Deutschen Rallyeserie (DRS) Euro Rally Challenge (ERC), ITRM und Thüringer Rallyemeisterschaft. Leider kam kein einigster Starter von der ERC, jedoch gab es dafür 15 Gastfahrer aus Tschechien, einen aus England und Barbados und 12 Trabants.

Unter den Tschechen waren Fahrer, wie Slehofer im Punto S1600, Donat und Cvrcek im Skoda Octavia WRC und Tomek im Clio R3.

Ebenfalls gab es einen ganz besonderen Starter – den 3-fachen 24h-Rennen Sieger (24h Daytona, 24h Nürburgring, 24h LeMans) Timo Bernhard, in seinem eigenen VW Golf III KitCar. Nicht mal eine Woche nach seinem großartigen Sieg, fuhr er bereits 1000km weiter östlich bei der schönen Thüringen Rallye.

Bereits am Donnerstagabend gab es den obligatorischen Shake Down , der dieses Mal auf einem Teilstück einer alten WP gefahren wurde, mit einer Länge von 5 Kilometern.

Jedoch ging es erst am Freitag um 20 Uhr mit der 1 Wertungsprüfung richtig los. Dieses Mal wurde nicht wie üblich mir dem Stadtrundkurs in Pößneck begonnen, sondern mit einer 17km langen WP südlich von Ziegenrück, mit 2 Schotterpassagen. Die erste Überraschung gab es bereits auf dem Weg zur WP. Kahle kam 1 Minute zu spät zur ZK und bekam 10 Strafsekunden. Somit startete Dobberkau in seinem GT3 als erster in die WP. Hier leistete er sich einen Dreher und ließ es auf den Schotter langsam angehen und verlor 27 Sekunden auf Kahle im WRC.

Es haderte bei einigen Fahrern vor allem an ihrer Ungedult. Die einen beschweren sich, weil ihr Auto nur auf 200 km/h, die anderen auf 210-212 Übersetzt waren und die drei anderen Reisen mit über 250 km/h auf den schnellen Asphaltwertungsprüfungen – das ist doch sehr ärgerlich. Das stellte sich aber zum Glück während der Rallye anders heraus, sodass dies nicht so große Auswirkungen hatte, wie alle gedacht haben. Der LeMans Sieger fuhr eine tolle Rallye, mit einigen TOP 10 Zeiten. Damit zeigte er, dass mit ihm zu rechnen ist. Jedoch wurde er am Freitagabend auf dem Stadtrundkurs von Pößneck eingebremst, wo er Probleme mit der Antriebswelle hatte und damit 5 Minuten verloren hat. Sonst wäre ein Klassensieg für ihn erreichbar gewesen. Am Ende belegte er den 23.Rang mit über 9 Minutren Rückstand auf den Sieger.

Es gab einige Ausfälle und Zwischenfälle auf den Wertungsprüfungen, u.a. kam D. Knüpfer in einem Honda Civic R3 auf der WP3 von der Strecke ab und flog in die Wiese. Nachdem das Fahrzeug wieder auf den Rändern stand. Einige Zeit später flog noch ein Suzuki Fahrer von der gleichen Stelle ab und erwischte den Honda. Die Folge war der Totalschaden des von Schmack eingesetzten Civic. Bei Zeltern platze in einen Ortabzweig, auf der WP6, der Reifen hinten rechts und schlug dann in die Blumenrabatte und Hauswand der dortigen Gastwirtschaft und beschädigte sein Heck dabei. Er konnte die Rallye noch weiter fahren, verlor aber enorm viel Zeit. Eine tolle Vorstellung bis zu seinem Unfall auf WP8 lieferte Niegel in einem EVO IX. Er führte bis dahin die Gruppe N Wertung mit über 1 Minute.

Am Ende sahen 50 Teams von 73 gestarteten das Ziel am Samstag, auf dem Markt von Pößneck.

Hier gibt es von der Rallye unsere Bilder zu bestaunen.

Nun noch das Endergebnis der spannenden Thüringen Rallye 2010:

1. M. Kahle Skoda Octavia WRC 1:03:57,7
2. A. Werner Porsche 911 GT3 +1:07,9
3. V. Cvrcek Skoda Octavia WRC +1:11,2
4. O. Dobberkau Porsche 911 GT3 +2:01,9
5. G. Coffey Subaru Impreza WRC S12b +2:26,4
6. M. Stölzel Porsche 911 GT3 +2:45,9
7. J. Geist BMW M3 E46 +4:11,6
8. J. Schuhej Mitsubishi Lancer EVO +5:04,3
9. N. Moufang Opel Kadett C Coupe +5:25,6
10. B. Knüpfer Opel Astra OPC Turbo +5:32,9
11. J. Slehofer Fiat Punto Super 1600 +5:33,0
12. D. Tomek Renault Clio R3 Max +6:16,6

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Rally Krkonose (Riesengebirge) 2010

Juni 20th, 2010 from Mike Riechert

Am vergangenen Wocheenende fand in unserem Nachbarland Tschechien die Rally Krkonoše 2010 statt.

Diese Lauf wurde zur tschechischen Sprintmeisterschaft gewertet. Am Start waren unter anderem Spitzenleute wie Martin Prokop und Roman Kresta. Um es gleich vorwegzunehmen, es siegte Martin Prokop auf dem Ford Fiesta S2000 überlegen vor Roman Kresta diesmal auf Mitsubishi Lancer Evo IX. Alle anderen Fahrer hatten keine Chance um dem Sieg mit zu fahren. Trotzdem gab es ein beeindruckendes Starterfeld von fast 100 Startern. Ausfälle gab es reichlich insgesamt 21. Die Strecken waren wie immer schwierig und anspruchsvoll, durch Regen waren viele Stellen feucht oder es stand Wasser. Dieses führte dann auch zu einigen Ausrutschern. So verunfallte der Sieger der Thermica Rally Lužické hory Roman Odložilík mit seinem Skoda Fabia S2000 eben an solch einer nassen Stelle.

Diese Rallye glänzt mit einer, wie üblich, kompakten geografischen Lage und ist deshalb sehr zu empfehlen. Die Länge der Wertungsprüfungen (8 Stück) betrug 75km.

Hier noch das Endergebnis der Rally:

1. M. Prokop Czech Ford National Team
Ford Fiesta S2000 43:16,2
2. R. Kresta Enteria Rally Team Mitsubishi Lancer Evo IX +41,2
3. J. Orsák K.I.T. Racing CS Mitsubishi Lancer Evo IX +58,2
4. M. Semerád Czech National Team Mitsubishi Lancer Evo IX +1.11,0
5. J. Černý K.I.T. Racing CS Mitsubishi Lancer Evo IX +1.15,2
6. J. Štěpánek BH Capo Car Skoda Octavia WRC +1.44,8
7. J. Peták Hroch Rally Team Peugeot 207 S2000 +2.13,9
8. L. Firla Lumír Firla Mitsubishi Lancer Evo VII +2.16,5
9. J. Dohnal Jan Dohnal Renualt Clio S1600 +2.54,1
10. M. Vlček JT Říha Group Rally Team Mitsubishi Lancer Evo IX +3.08,1

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Pech siegt vor S2000 Armada

Juni 13th, 2010 from Michél Riechert

Vaclav Pech siegte bei der Agrotec Rally Hustopece 2010, die südlich von Brno stattfand. Er setzte sich in einem harten Fight gegen die beiden schnellen S200 Fahrer, Pavel Valousek im Skoda Fabia S2000 und Roman Kresta im Peugeot 207 S2000, durch.

Auf den schnellen Weinbergwertungsprüfungen konnte Pech seine Stärke im Evo IX beweisen, da es oft schnelle Streckenabschnitte gab, bei denen die S2000 längere Zeit im Begrenzer fuhren, wo er dann wichtige Zeit gut machen konnte. Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten deutlich über 100 km/h, sogar über 113 km/h wurden erzielt – dies zeigte, wie schnell die Rally an der Spitze war und was sie führ ein Tempo fuhren. Erneute zeigte sich in dieser Saison, das drei Fahrer um den Titel in der tschechischen Meisterschaft kämpfen: Valousek, Pech und Kresta. Bei noch 3 ausstehenden Rallyes dürfen wir gespannt sein, wie sich der Fight um den jeweiligen Sieg ausgehen wird und wer dann auch noch die meisten Punke auf seiner Seite hat.

Mit einem großen Abstand zur Spitze belegte Tarabus im Ford Fiesta S2000 den 4.Platz. Er hat noch Schwierigkeiten, das maximale aus seinem neuen Einsatzgerät, für dieses Jahr, herauszuholen. Danach folgte der zweitschnellste Gruppe N Fahrer, Subaru-Pilot Behalek, vor einem weiteren Evo IX Fahrer, Arazim. Mit einem 9.Platz belegt der zweite Skoda Fabia S2000 Fahrer Tlustak die Rallye. Für ihn hat die Rallye Europameisterschaft Vorrang und nutzt die Läufe zu seiner Heimmeisterschaft als Trainingsläufe um besser mit dem Fahrzeug zu recht zu kommen und passende Abstimmungen zu erzielen. Für ihn geht es in 2 Wochen mit der Rally Ypern in Belgien weiter.

Der nächste Lauf zur tschechischen Rallyemeisterschaft findet Anfang Juli (2.7.-4.7.), passend zum dortigen Ferienbeginn, mit der Rally Bohemia statt. Sie beginnt wieder traditionell, am Freitagabend, mit der Super Special in Sosnova und geht dann bis Sonntagnachmittag.

Wir dürfen sehr gespannt sein, es haben sich einige weitere S2000 Fahrer angekündigt und es ist gleichzeitig ein Lauf zur polnischen Meisterschaft.

Hier noch das Endergebnis der Rallye :

1. V. Pech Mitsubishi Lancer EVO IX 1:31:36,7
2. P. Valousek Skoda Fabia S2000 +8,7
3. R. Kresta Peugeot 207 S2000 +23,8
4. J. Tarabus Ford Fiesta S2000 +2:08,5
5. D. Behalek Subaru Impreza N12b +4:54,5

Hier noch der Punktestand:

1. P. Valousek 157 Pkt
2. V. Pech 136 Pkt
3. R. Kresta 109 Pkt
4. J. Tarabus 81 Pkt
5. V. Arazim 38 Pkt

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Skoda erneut Maß der Dinge

Juni 7th, 2010 from Michél Riechert

Hänninen gewinnt zum zweiten Mal in dieser IRC Saison, dieses Mal bei der Rallye Sardinien. Nach einer turbulenten Rallye konnte er sich als Sieger feiern lassen. Ebenfalls belegte Kopecky einen Podiumsplatz und damit bauten beide Skoda Fahrer ihre IRC Führungspositionen aus.

Bereits auf der ersten Wertungsprüfung am Samstagmorgen gab es zahlreiche Ausfälle.

Als erster vom Pech verfolgt, handelte sich WRC Starter und Rallye Portugal Sieger Sebastien Ogier einen Reifenschaden ein, den er dann wechselte. Jedoch sollte das nicht das letzte Problem für ihn werden. Kurze Zeit später lief sein Peugeot 207 S2000 nicht mehr und musste das Auto auf der WP mit Motorproblemen abstellen. Somit war ein Siegerkandidat sehr früh draußen. Dann flog der schnelle britische Skoda Fahrer Guy Wilks von der Strecke ab, beschädigte sein Auto nachhaltig und sich selber, sodass er mit dem Helicopter ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auch der junge Norweger Andreas Mikkelsen schied nach einen Unfall aus, setzte die Fahrt am Sonntag fort, um wichtige Erfahrungen mit dem Ford Fiesta S2000 zu sammeln.

Nachdem nun einige Fahrer nicht mehr dabei waren, entfachte sich an der Spitze des Feldes ein Kampf zwischen den beiden Skoda Piloten und zwei Peugeot Fahrer, Meeke und den Italiener Andreucci. Auf der WP5 flog dann auch Wittmann jr. Von der Strecke ab und damit war für ihn die Rallye mal wieder früh zu Ende, obwohl er im April bei der Rallye Vogelsberg eine gute Performance abgeliefert hatte.

Am letzten Tag sollte nun die Entscheidung über den Sieger und Verlierer fallen. Auf der WP10 überspannte Meeke den Bogen zu sehr und rutsche einen Hang, wenige Kilometer vor dem Ziel, runter. Damit war für den bis dahin Führenden die Rallye zum 3. Mal erneut zu Ende. Auf der gleichen Prüfung schied auch der schnellste Gruppe N Fahrer, P.G. Andersson, auf einem Mitsubishi Lancer Evo X mit Differentialschaden aus.

Nun war der Weg für Hänninen frei und konnte mit über 35 Sekunden gewinnen. Spannend wurde dann noch der Kampf um die 2.Position, zwischen Kopecky und Andreucci. Leider schaffte es der Skoda Pilot nicht mehr, den Italiener noch abzufangen. Mit 2,6 Sekunden Rückstand belegt er den 3.Platz und sicherte sich wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Bereits Ende Juni geht es mit dem Asphaltlauf in Ypern (Belgien) weiter, so sich über 20 S2000 bisher eingeschrieben haben. Wir dürfen gespannt sein, wie sich hier der Kampf um den Sieg entfacht. Skoda bringt bereits zu dieser Veranstaltung ihre EVO 2 Stufe des Fabias an den Start. Ebenfalls wird Peugeot eine verbesserte Version für den IRC Champion 2009, K. Meeke, nach Belgien bringen.

Hier noch das Endergebnis der Rallye:

1. J. Hänninen Skoda Motorsport Skoda Fabia S2000 2:31:28,6
2. P. Andreucci F.P.F. Sport Peugeot 207 S2000 +35.6
3. J. Kopecky Skoda Motorsport Skoda Fabia S2000 +38,2
4. T. Neuville Peugeot Team Bel-Lux Peugeot 207 S2000 +5.58.6
5. B. Magalhaes Peugeot Sport Portugal Peugeot 207 S2000 +9.55.8
6. T. Arminen Teemu Arminen Subaru Impreza N15 +10.12,3

Written at 8:08 in: IRC Intercontiental Rally Challenge, Rallye | Keine Kommentare »